NATURWISSENSCHAFTLICHER VEREIN
ASCHAFFENBURG e. V.
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Veranstaltungen & Termine




Mineralienbörse Aschaffenburg 2014
Die 33. Aschaffenburger Mineralienbörse am 11.05.2014 in der f.a.n. Frankenstolz Arena

Erläuterungen im Zementwerk Auf dem Weg zum Steinbruch Blick über den Abbau
Exkursion in das Zementwerk Triefenstein am 30.05.13: Die Teilnehmer bekamen verständlich erklärt wie der Zement hergestellt wird und im Steinbruch des Werks die Geologie der Region erläutert. Auf dem Weg zu dem Steinbruch in Triefenstein - mit der Produktionsanlage des Zementwerks im Hintergrund Ausblick über den weitläufigen Steinbruch in Triefenstein


Überblick Termine 2017




36. Aschaffenburger Mineralienbörse

Flyer Mineralienbörse Aschaffenburg

Samstag, 13. Mai 2017, 11 - 17 Uhr und Sonntag, 14. Mai 2017, 10 - 17 Uhr
f.a.n. frankenstolz arena, Seidelstrasse 2, Aschaffenburg (früher Unterfrankenhalle)

Eintritt: Erwachsene 3,00 €; Mitglieder des Naturwiss. Vereins, Schüler und Jugendliche Eintritt frei.


Weiterführende Informationen, insbesondere für Austeller, erhalten Sie durch Peter VÖLKER unter www.aschaffenburger-mineralienbörse.de.



Vortrag & Fotoausstellung:
Aufbruch in den Mikrokosmos

Der Naturwissenschaftliche Verein lädt im Rahmen der Aschaffenburger Museumsnacht zu einer Reise in den Mikrokosmos ein.

Termin: Samstag, 08.07.2017, 19-22 Uhr
im Naturwissenschaftlichen Museum, Schönborner Hof, Wermbachstraße 15, Aschaffenburg

Weitere Informationen erhalten Sie hier...



Exkursion:
Pflanzen erobern die Stadt - wie reisende Pflanzen sich in Aschaffenburg ansiedeln

Sabine Glaab nimmt mit Ihnen die Pflanzen unter die Lupe, die nach Aschaffenburg gereist sind und dort in Mauerritzen, zwischen Pflastersteinen, an Zäunen und in der Nähe von Sehenswürdigkeiten eine neue Heimat gefunden haben.

Termin: Sonntag, 01.10.2017, 14 Uhr bis ca. 16 Uhr
Treffpunkt: Regionaler Omnibusbahnhof in der Ludwigsstraße Aschaffenburg nahe des Dämmer Stegs (Bussteig 3)


Die Wege sind auch mit Kinderwagen und Rollstühlen befahrbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier...

...oder direkt von Sabine GLAAB:

Mail

Als Unkostenbeitrag freut sich der Verein über eine Spende pro Erwachsenem
Pflanzen Aschaffenburg





Rückblick




Aschaffenburger Kulturtage (18. Akt) - Nacht der Museen 2017
Aufbruch in den Mikrokosmos


Die Museumsnacht stand in diesem Jahr unter dem Motto „Aufbruch“, was den Naturwissenschaftlichen Verein Aschaffenburg dazu inspirierte, die Besucher auf eine Reise in den Mikrokosmos mitzunehmen. Eine Fotoausstellung gewährte Einblicke in die Welt, die sich unter dem Lichtmikroskop und unter dem Elektronenmikroskop eröffnet. Die lichtmikroskopischen Bilder stammten von den Vereinsmitgliedern, die elektronenmikroskopischen Aufnahmen stellte Stefan DILLER zur Verfügung, der extra aus Würzburg angereist war, um den interessierten Besuchern die technischen und kurzweiligen Hintergründe seiner preisgekrönten „nanoflights“ zu berichten. Das besondere: man sieht nicht nur eine beeindruckende bewegungslose Momentaufnahme eines vielfach vergrößerten Objekts, sondern hat den Eindruck, um das Objekt herumfliegen zu können.

Volvox Untersuchungen am Lichtmikroskope Polypen
Irene SCHRIEDER spach in ihrem stündlich wiederholten Vortrag über die Grünalge Volvox und weitere Kleinstlebewesen im Wasser.
Fotos: Joachim LORENZ (08.07.2017)
Bernhard GREIN unterstützte die Besucher beim Untersuchen von alltäglichem, aber unter dem Mikroskop trotzdem faszinierendem Probematerial. Wolfgang SCHRIEDER zeigte Süßwasserpolypen (Hydra vulgaris) aus dem Aschaffenburger Schöntal-Weiher über eine am Mikroskp montierte Kamera und Beamer.

Eingeleitet wurden die Aktivitäten des Vereins zu jeder vollen Stunde durch einen Vortrag von Frau Irene SCHRIEDER, die den Aufbruch in den Mikrokosmos veranschaulichte und faszinierende eigene lichtmikroskopische Aufnahmen von Kleinstlebewesen aus Wassertropfen erläuterte. Das Wasser stammte unter anderem aus dem Teich im Aschaffenburger Schöntal. Werner und Matthias SCHRIEDER kümmerten sich um „Live“-Bilder von Wasserbewohnern wie Süßwasserpolypen und Krebstieren, die aus dem vereinseigenen Mikroskop an die Leinwand projiziert wurden.

Hydra vulgaris Stentor coeruleus Ceriodaphnia reticulata
Grauer Syswasserpolyp (Hydra vulgaris). Alle drei Tiere stammen aus dem Schöntal-Weiher in Aschaffenburg.
Fotos: Werner SCHRIEDER
Blaues Trompetentierchen (Stentor coeruleus) Netzwasserfloh (Ceriodaphnia reticulata)

Es folgte Herr Stefan DILLER, der die Elektronenmikroskopie verständlicher und begreifbarer machte. Die Besucher konnten an der Leinwand eine stark vergrößerte Zecke umrunden, die Geschichte eines winzigen Elefanten im Mikroskop erfahren und erhielten einen Einblick in Mikrostrukturen von Pflanzen und Tieren, der sonst verborgen bleibt. Im Anschluss an die Vorträge konnten die Besucher als Nachwuchsforscher schließlich selbst aktiv werden. Bernhard GREIN und Sabine GLAAB hatten Lichtmikroskope aufgebaut und erforschten gemeinsam mit den kleinen und großen Entdeckern, was den Tomatenstängel so klebrig macht, wo die Brennnessel ihr Gift aufbewahrt, wie sich die Zecke festbeißt, was sich so alles auf einer Johannisbeere tummelt und natürlich die tierischen und pflanzlichen Lebewesen in Teichwasser. Hierzu konnten die Besucher selbst winzige Krebse „angeln“ und unter dem Mikroskop beim Schwimmen betrachten. Als mineralogische Aktivität des Vereins bot Max RETTINGER fachkundig lokale und überregionale Mineralien zum Verkauf an. Martina BAUER sorgte mit köstlichen Zupfkuchen-Muffins für Begeisterung.

Wer mehr über die Elektronenmikroskopie von Herrn DILLER erfahren möchte, der kann dies auf der Seite www.elektronenmikroskopie.info im Internet tun.

Exkursion in die Sandgrube Alzenau (2016)


Am Vormittag des 31.12.2016 besuchte der Verein zusammen mit zahlreichen Gästen die städtische Sandgrube in Alzenau. Trotz winterlichen Temperaturen kamen etwa 30 Besucher, die in der zwei-stündigen Führung von Hr. Dr. SEIDENSCHWANN von der Wetterauischen Gesellschaft Hanau die geologischen Verhältnisse in der Sandgrube anschaulich erklärt bekamen und somit das Gestein des Jahres 2016 kennen lernten: den Sand!

Erläuterungen in der Sandgrube Dr. Seidenschwann erklärt Sandgrube
Die Besuchergruppe um Hr. Dr. SEIDENSCHWANN von der Wetterauischen Gesellschaft (aufgenommen am 31.12.2016) Hr. Dr. SEIDENSCHWANN erläuterte den etwa 30 Teilnehmern anschaulich die Verhältnisse in der Sandgrube Blick in die Sandgrube Alzenau

Die Teilnehmer sahen Sanddünen, im Sand überlieferte Eiszeitrelikte wie z.B. Eiskeile, fossile Grabgänge von Nagetieren, die Asche-Lage des Laacher Bimsvulkans (ausbruch vor 12.900 Jahren) und hatten die Gelegenheit Windkanter zu sammeln. Die größte Besonderheit und auch der eigentliche Anlass für die Begehung waren jedoch die zu dem Zeitpunkt aufgeschlossenen pliozäne Sande, die in dieser Buntheit wahrscheinlich einzigartig sind und bisher nicht zu sehen waren.

pliozäne Sande Gruppenbild
Bunt gefärbte und durch Tektonik zerscherte Sande aus dem Pliozän (Bildbreite etwa 1,5 m) Gruppenbild der Exkursionsteilnehmer




Aschaffenburger Kulturtage (17. Akt) - Nacht der Museen 2016
Insekten in der Stadt


Nacht der Museen Aschaffenburg Präparationsbesteck Plakat
Nacht der Museen am 10.07.2016: Die Besucher des Naturwissenschaftlichen Museums bekamen Einblicke in die Welt der Käfer und Falter: Insekten in der Stadt... Unter der Leitung von Bernhard Grein und dem Motto "Finde die Made" hatten vor allem die jüngeren Besucher die Gelegenheit, das Verhalten von Kirschfruchtfliegenmaden zu untersuchen Das Präparationsbesteck zum Zerlegen der Kirschen und Beobachten der Maden

Insekten in der Stadt- nach denen hielt der Naturwissenschaftliche Verein Aschaffenburg im Rahmen der Museumsnacht am 9. Juli 2016 bei schönstem Sommerwetter Ausschau. Im Steingarten hinter dem Naturwissenschaftlichen Museum hatten Bernhard Grein und Sabine Glaab verschiedene Fallen aufgestellt, um die Krabbeltiere aus ihren Verstecken zu locken. Es gab Gelbtafeln, eine Lichtfalle, für Insekten auf Brautschau standen Lockstoffe zur Auswahl und hungrige Krabbler und Flatterer wurden mit Bananenbrei, Bier und Marmelade geködert.
Zu jeder halben Stunde überprüften dann Museumsnachtbesucher, vor allem kleine Nachwuchsinsektenforscher, die Fallen und wurden auch selbst aktiv. Nachtfalter gingen ins selbst geschwungene Fangnetz, Ameisen und verschiedene Käfer landeten in den Lupengläsern. Gemeinsam wurden die Tierchen betrachtet und bestimmt. Frau Glaab gab Einblicke in die Orientierung der Insekten mit ihren speziellen Facettenaugen und Fühlern und beschrieb die Entwicklung der Insekten vom Ei zur Larve, die sich verpuppt und schließlich als ausgewachsenes Insekt schlüpft. Aber nicht nur als Schmetterling, sondern auch als Käfer oder Fliege.
Als Beispiel hatte Herr GREIN die Kirschfruchtfliege ausgesucht. Unter dem Motto „Finde die Made“ präparierten die Kinder mit schnell wachsender Begeisterung überreife Kirschen mit kleinen Löchern und beobachteten das Verhalten der Kirschfruchtfliegenmaden.
Am Tag der Artenvielfalt konnten wir schon feststellen, dass es auch in der Stadt viele Pflanzenarten gibt. Und nach der Museumsnacht 2016 wissen wir nun, dass sich ebenso auch viele Insektenarten zwischen Pflastersteinen und Hausmauern tummeln.



Pflanzen in der Stadt 2016


Pflanzen erobern die Stadt- wie reisende Pflanzen sich in Aschaffenburg ansiedeln
Führung des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg


Führung Solidago
Die Teilnehmer der Führung in Aschaffenburg am 02.10.2016 Goldrute (Solidago)


Die Goldrute aus Kanada, der „halbe Gaul“ aus dem Kahlgrund, Staudenknöterich aus Japan, Pflanzen können nicht einfach aufstehen, ihre Koffer packen und gehen. Und trotzdem reisen sie um die Welt. Wie sie das tun und was sie dafür benötigen, war Thema der Führung am 2. Oktober 2016, die, wie so viele Reisen, am Hauptbahnhof Aschaffenburg begann.

Nach der Begrüßung im Namen des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg stellte sich Exkursionsleiterin Sabine Glaab vor. Gleich am ersten Standort „Dämmer Steg“ erläuterte sie die wichtigste Reisestrategie von Pflanzen: nicht die ganze Pflanze geht auf Reisen, sie schickt ihre Samen durch die Luft, durchs Wasser oder als blinde Passagiere von Menschen und Tieren. Dabei wurde auch der Unterschied zwischen Früchten und Samen besprochen. Neben Reisestrategien (die Flechte- „zu zwei reist’s sichs leichter“) wurden an verschiedenen Beispielen (Breitwegerich, Vogelknöterich, Zaunwinde usw.) auch Überlebensstrategien der Pflanzen an unwirtlich scheinenden Standorten besprochen. Die Teilnehmer lernten Besonderheiten pflanzlicher Ureinwohner, Neueinwanderer und „Spätheimkehrer“ kennen und erfuhren, warum das Labkraut Labkraut heißt, wie die Platane in die Allee kommt, was es mit dem Beruf des Berufkraut auf sich hat und dass nicht nur die Pusteblume Schirmchen auf die Reise schickt. Gemeinsam lüfteten sie das Geheimnis der Eiben- und der Platanensamen sowie des Akazienhonigs und nahmen die Pflanzen an Zäunen und Mauern genauer unter die Lupe. Unterstützt wurden sie dabei auch noch von Botaniker und Biologielehrer Bernhard Grein und der Kräuterführerin Brigitte Jung. (Sabine Glaab)



Für alle Veranstaltungen gilt: Teilnahme auf eigene Gefahr und eigenes Risiko.

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